Ausgabe Oktober 2020

AUSZUG AUS DEM INHALT:

TITELTHEMA
Gefährdungsbeurteilungen im Betrieb – Elektrische Geräte und Maschinen
Brandschutzbeauftragte wissen es, Statistiken zeigen es: Mit 32 % stellt die Elektrizität die mit Abstand häufigste Brandursache dar! Die Gründe dafür sind einerseits vielfältig und andererseits oft vermeidbar: unsachgemäße Erweiterungen oder Änderungen, Nichtbeachtung von Nutzungsbeschränkungen (z. B. kaskadierte Steckdosenleisten) oder auch schlicht das Ignorieren von Mängeln an Geräten, Maschinen oder Kabeln.

AUS DER PRAXIS
Explosionsschutz – Relevanz für Brandschutzbeauftragte
Gerade im Umgang mit Anlagen oder auch in der Arbeit mit explosionsgefährlichen Stoffen besteht eine erhöhte Explosions- und damit Brandgefahr. Um im Betrieb vor dieser Gefahr geschützt zu sein, bedarf es des Wissens über mögliche Gefahrenquellen, Grundlagen des Explosionsschutzes und vorhandene Präventionsmöglichkeiten.

Persönliche Schutzausrüstung – Der richtige Schutz im Brandschutz
In etlichen Arbeitsbereichen sind die Mitarbeiter eines Betriebs mitunter erheblichen Gefährdungen ausgesetzt. Vorschriften für den Arbeitsschutz sind in den vergangenen Jahrhunderten in unendlich mühseliger Kleinarbeit allmählich durchgesetzt worden. Heute existiert ein umfangreicher Maßnahmenkatalog hinsichtlich der Vermeidung von Gefahren und zum Schutz der Mitarbeiter.

TECHNIK IN DER BRANDBEKÄMPFUNG
Gefahrstoffe – Löschen von Gefahrstoffen
Die Mitarbeiter, die im alltäglichen, betrieblichen Umgang mit Gefahrstoffen Verantwortung für sich und andere übernehmen, sehen sich regelmäßig mit der Frage konfrontiert, wie ein bestimmter Stoff gelöscht werden muss, wenn es zu einem Brand unter Beteiligung dieses Stoffes kommt. Nun liegt es in der Natur von Gefahrstoffen, dass von diesen besondere Gefährdungen ausgehen, für die die fünf Sinne des Menschen nicht ausreichen, um sie rechtzeitig genug erkennen zu können.

AUFKLÄRUNG UND UNTERWEISUNG
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung – Sicherheitszeichen im Betrieb
Ob in Betrieben oder auch in öffentlichen Räumen, überall sind verschiedenste Zeichen zu finden. Ob in blau, grün, rot oder gelb und in rechteckiger, runder oder dreieckiger Form. Um zu wissen, wie man sich im Ernstfall zu verhalten hat, ist die Kenntnis hierüber besonders wichtig. Das eine hat Verbotscharakter (Warnzeichen), während ein anderes zu einem bestimmten Verhalten verpflichtet (z. B. Rettungszeichen). Einen Überblick hierüber verschafft dieser Beitrag.

Entstehung, Gefahren und Maßnahmen – Brandverletzungen und Rauchvergiftung
Wer hat sich nicht schon mal den Finger an der Herdplatte verbrannt und eine kleine Brandblase gehabt? Und wer hat nicht schon mal beim Lagerfeuer etwas Rauch eingeatmet und einen Hustenreiz bekommen? Kommt es im Betrieb zum Schadensfeuer, lauern Gesundheitsgefahren durch Rauch und Hitze , die richtig eingeschätzt werden müssen.

BAULICHER BRANDSCHUTZ
Bestandsschutz – Brandschutz in bestehenden Gebäuden
Bauen ist ein Prozess, eine Entwicklung eines Baukörpers, der sich im Laufe der Jahre verändert oder einer Veränderung unterzogen wird. Veränderungen sind dabei häufig schwierig zu bewerten, denn eine wirklich klare Regelung oder Definition, ab wann eine Konstruktion Bestand ist und was Bestandsschutz ist, ist kaum zu finden. Anhand von Beispielen wird eine Eingrenzung versucht.

BRANDSCHUTZ SPEZIAL
Heißarbeiten – Brandschutz bei feuergefährlichen Arbeiten
Im laufenden Betrieb eines Unternehmens entstehen regelmäßig Situationen, in denen Heißarbeiten oder Arbeiten mit besonderer Feuergefahr unumgänglich sind. Diese Tätigkeiten sind einer der Hauptgründe für Brände in Gewerbe- und Industriebetrieben. Problematisch sind hier nicht nur die Arbeiten an sich, sondern ist auch die sich einschleichende Routine im Umgang mit solchen Arbeiten.

CHECKLISTEN

  • PSA im Brandschutz
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung


Liebe Leserinnen und Leser,

laut der Ursachenstatistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) ist Elektrizität mit 32 % die häufigste Brandursache in Betrieben. Die Gefahr geht hier nicht nur von Großgeräten wie Fertigungsanlagen oder Maschinen aus. Auch ungeprüfte und unangemeldete Privatgeräte, die im Betrieb verwendet werden, hintereinander gesteckte Steckdosenleisten oder offenliegende Kabel als Stolperfallen oder mit schadhaften Stellen, sind eine häufig in Arbeitsstätten zu findende, meist unterschätzte Gefährdung.

Hier haben Sie als Brandschutzbeauftragter die Pflicht, Unwissen, Mängeln und falschen Nutzungen durch eine Gefährdungsbeurteilung, regelmäßige Unterweisungen der Mitarbeiter und Brandschutzbegehungen vorzubeugen.

Neben dem Thema „Gefährdungsbeurteilung im Betrieb: elektrische Geräte & Maschinen“ werden folgende Themen in dieser Ausgabe betrachtet:

  • PSA im Brandschutz
  • Löschen von brennenden Gefahrstoffen
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung im Betrieb

Viel Freude beim Lesen der Oktober-Ausgabe wünscht Ihnen

Ihre
Susanne Müller
Chefredakteurin „Der Brandschutzbeauftragte“